Die neue WM-Regel zum direkten Vergleich sorgt für das frühzeitige Aus der Türkei und Haiti. Beide Teams profitieren nicht mehr von der Tordifferenz.
Die Türkei ist bei der WM 2026 früh ausgeschieden. Nach zwei Niederlagen hat das Team um Real-Star Arda Güler keine Chance mehr auf das Weiterkommen.
Entscheidend ist der neue WM-Modus. Bei Punktgleichheit zählt zuerst der direkte Vergleich und danach die Tordifferenz. Die Türkei hat bislang beide direkten Duelle verloren.
Selbst ein klarer Sieg im letzten Gruppenspiel gegen die USA würde daran nichts ändern. Die Türken bleiben unabhängig vom Ergebnis auf dem letzten Platz. Auch Haiti ist bereits nach dem 0:3 gegen Brasilien ausgeschieden.
Beide Teams stehen damit als Gruppenletzte fest, obwohl theoretisch noch Punkte möglich sind.
Türkei-Star Güler ist niedergeschlagen
Güler zeigte sich nach dem klaren Aus enttäuscht. "Wir sind richtig, richtig traurig", sagte der türkische Spielmacher nach dem zweiten Spiel und betonte niedergeschlagen: "Es ist beschämend!"
Der neue WM-Modus verändert die Bedeutung der Tordifferenz erheblich. Bei früheren Turnieren hätte die Türkei noch eine Chance gehabt.
Damals hätte ein hoher Sieg im letzten Spiel reichen können, um auf Platz drei zu springen. Über die besten Gruppendritten wäre das Weiterkommen möglich gewesen.
Jetzt zählt zuerst, wer direkte Duelle gewonnen hat. Diese Regel gilt bereits bei UEFA-Turnieren wie der EM.