Es läuft bereits die dritte Minute der Nachspielzeit beim Spiel zwischen Norwegen und dem Senegal, als Ismaila Sarr nach Vorlage von Bayern-Leihgabe Nicolas Jackson auf 2:3 verkürzt. Für den Ausgleich reichte es nicht mehr.
Allerdings hat dieser Treffer durchaus tabellarische Folgen, die auch das DFB-Team betreffen könnten.
Durch das späte Tor ist Norwegen aufgrund des Torverhältnisses (Frankreich +5, Norwegen +4) auf den zweiten Platz hinter Frankreich abgerutscht. Wäre der Treffer nicht gefallen, hätte das Team um Superstar Erling Haaland aufgrund mehr erzielter Tore (sieben, Frankreich sechs) bei identischer Tordifferenz (beide +5) den ersten Platz erobert.
So hätte Norwegen im abschliessenden Finale um den Gruppensieg gegen Frankreich ein Remis gereicht, um den Spitzenrang zu behaupten. Jetzt müssen die Skandinavier gewinnen, mit einem Unentschieden wäre Frankreich Erster.
- Zum Spielbericht: Norwegen vorzeitig weiter
Folgen für das DFB-Team?
Auch das DFB-Team wird diese Entwicklung zumindest mit einem Auge beobachten. Sollte Deutschland im Sechzehntelfinale (Gegner noch offen - Stand jetzt Schottland) gewinnen, würde die Nagelsmann-Elf im Achtelfinale auf den Sieger der Gruppe I treffen. Das wäre entweder Frankreich oder Norwegen - vorausgesetzt, sie gewinnen ihr Sechzehntelfinale (Gegner noch offen - Stand jetzt Schweden).
Vieles deutet auf den Weltmeister von 2018 - auch weil den Franzosen nun ein Remis genügt. Der späte Sarr-Treffer könnte also durchaus Folgen für Deutschland haben …
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